Quert - Chnó

Ord na Quert-Chnó - Nemeton Apfelhain - 1.Tochterorden Clochsliaph -
Jenseits von Avalaon (Jenaval)
 
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 Präambel von Quert-Chnó

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BeitragThema: Präambel von Quert-Chnó   So Okt 28, 2018 12:52 pm

Präambel von Quert-Chnó / Jenseits von Avalaon (Jenaval) (Vorwort)

I Gründung und Aufgabe des Ordens, Auflösung

1.Tochterorden Clochsliaph - Nemeton Apfelhain - Ord na Quert-Chnó / Jenseits von Avalon (Jenaval) sieht in seiner Aufgabe die Erforschung, Erhaltung, Förderung und Vermittlung unseres alten heidnischen keltisch-germanischen Glaubens und seiner Feste und Riten. Er ist eine religiöse und keine politische Gemeinschaft. Der Orden wurde von Daniela Eckert - Machasolas (Licht der Macha) im Jahr (2004) zu Samhain auf dem Grundstück „Tara" in Wiesenhagen bei Trebbin (Brandenburg) durch sie gegründet. Erneuert und Aktualisiert im Jahre 2018 zu Samhain in Bocholt (NRW).

Die Gründerin selbst beschäftigt sich seit der Kindheit an mit esoterischen Themen, speziell mit keltischen Themen seit mehr als 30 Jahren und erhielt ihre Weihe:
Im Jahr 2002 ihre Priesterweihe, mit Unterstützung eines keltischen Druiden und Priester.
Seit dieser Zeit betreibt sie eine Webseite (ehem. [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] und [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] Sie bezeichnet sich selbst als Wächterin bezüglich des heidnischen Glaubens und konzipierte den Nemeton absichtlich in weitreichend offener Form, damit dieser sich nicht an formalistischen Zwängen oder Einschränkungen einengen lassen muss.

Eine Auflösung des Ordens geschieht durch Aufgabe des letztverbliebenen Priesteramtes oder durch gemeinsamen Beschluss der verbleibenden Mitglieder.
In der Regel erfolgt dies, wenn KEIN Priestersitz binnen 1 Jahr und ein Tag von einem geeigneten Mitglied ausgefüllt wird.

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BeitragThema: Re: Präambel von Quert-Chnó   So Okt 28, 2018 12:58 pm

II Aufnahme in den Nemeton, Mitglieder

Dieser Nemeton ist offen für Jedermann, der gewillt ist nach Kräften für die Ziele des Nemetons einzustehen, den Glauben mit Leben zu erfüllen und zu ehren und nach besten Willen und Gewissen sich den Regeln unseres Nemetons anzuschließen und sie zu respektieren. Über den Vorschlag zur Aufnahme entscheidet der jeweilige Ansprechpartner des Nemetons (i.d.R. das angesprochene Mitglied), das den vorstehenden Priester darüber binnen einer Woche und einem Tag in Kenntnis setzt. Bei berechtigten (i.d.R. sind das Zweifel an der Reife, Eignung und Führung des Betreffenden - auch in dessen eigenem Interesse) Einwänden anderer Mitglieder kann die Aufnahme jedoch auch von diesem direkt verweigert werden.

Die Bestätigung zur Aufnahme oder zur Ablehnung erhält der Betreffende bei der nächsten Versammlung (also nach 6 Wochen bzw. vierteljährlich) und ebenfalls Gründe, die evtl. zur Ablehnung führen. Die Aufnahme ist gemeinschaftlich von den Anwesenden oder per Rückfrage zu beschließen, sie gilt dann als angenommen, wenn alle Anwesenden dafür sind. Bei Zweifeln wird die Aufnahme verschoben bis zur nächsten Versammlung - bei mehr als 3facher Verschiebung gilt dies auch als Ablehnung. Eine Ablehnung ist auch dann auszusprechen, wenn mindestens die Hälfte der anwesenden Mitglieder gegen eine Aufnahme stimmt. (z.Z. finden keine Versammlungen statt!)

Im Nemeton sind beiderlei Geschlechter in Gruppen vereint und gleichberechtigt, ein Mindestalter gibt es nicht. So bestehen auch die Versammlungen aus beiderlei Geschlecht. Menschliche Beziehungen zu Mitgliedern des Nemetons und zu Nichtmitgliedern werden gefördert, Gäste sind jederzeit willkommen.

Jedem Geschlecht steht eine Priesterin/Priester als Leiter vor, die aus der Gruppe nach Alter und Ansehen einmalig ausgewählt wird. Sie bestimmt vorrangig Richtlinien oder Vorschläge und leitet die Versammlungen bzw. Riten.

Jedes aufgenommene Mitglied wird sich binnen eines Jahres und einem Tag bewähren müssen. Es wird auf Grund seiner Kenntnisse, seiner Führung und sittlichen, religiösen Reife vom Leiter eingestuft und kann daher auch ohne eigene Ausbildung durchaus nach einem Jahr eine dementsprechende Position begleiten.

Es wird von allen neuen Mitgliedern ein hohes Maß an Verantwortung, Ehrlichkeit, Vertrauen und Verschwiegenheit gefordert. Diese Verschwiegenheit wird auch nach einem späteren Ausscheiden gefordert. Die Zeit der Aufnahme ist eine sehr feierliche Zeit, die sowohl das Neumitglied als auch die Gemeinschaft zum Wohle aller stärkt.

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BeitragThema: Re: Präambel von Quert-Chnó   So Okt 28, 2018 1:03 pm

III Wichtige Kernaussagen, Rechtsprechung, Ziele

Recht, Ethik, Menschlichkeit, Schutz und Erhaltung der Umwelt mit allen Pflanzen und Tieren, sowie Verständnis und Respekt vor anderen Glaubensauffassungen sind unabdingbar und zählen zu den Kernpunkten.

Der Nemeton bindet sich an die Gesetzgebung des jeweiligen Landes, er sieht die Menschenrechte und die Vorschläge der UN als übergeordnetes weltliches Institut als bindend an und vertritt sie auch nach Innen und Außen.

Heidnische Gruppen, die das Heidentum als Vorwand für menschenverachtende, rechtsbrechende oder unmoralische Taten nehmen werden nicht anerkannt und über die üblichen Wege öffentlich gekennzeichnet. Alle anderen heidnischen Gruppen werden als solche anerkannt und als gleichwertig erachtet.

Der Nemeton setzt sich für religiöse, humane und umweltpolitische Ziele ein und unterstützt alle Gemeinschaften, die ohne finanzielle Interessen diese Ziele oder das Heidentum fördern.

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BeitragThema: Re: Präambel von Quert-Chnó   So Okt 28, 2018 1:06 pm

IV Die Standsäulen unseres Glaubens

Unsere Standsäulen sind Ehrlichkeit, Vertrauen, Verschwiegenheit, Wissen und Standhaftigkeit. Die Liebe zum Menschen, zu den Göttern und zu allen Dingen ist in all diesen Standsäulen eingeschlossen. Unser Ziel ist es die Schöpfung zu ehren und mit beständigem Lernen und durch einstige Wiedergeburt zur Weisheit und damit zum Licht zu gelangen und in ihm einst aufzugehen.
Wir glauben an die Wiedergeburt oder auch mehrfache Reinkarnation und halten den Lebenskreis und die Elemente Geburt und Tod/Werden/Sein/Vergehen oder Erde, Luft, Feuer, Wasser sowie den Geist für die Grundlage allen Seins.

Die Bewältigung des täglichen Lebens ist uns genauso wichtig, wie die des Glaubens. Deswegen bieten wir allen Lebewesen unsere Unterstützung an, die in Not geraten sind und helfen, soweit es unsere Mittel und Verbindungen erlauben.
Versöhnung, Liebe, Hilfe und die Gemeinschaft sind wichtige Dinge, die uns leiten.

Der Nemeton bemüht sich um die Wiederbelebung der alten keltischen Werte und deren Glauben, soweit dieser aus Sagen, mündlichen und schriftlichen Berichten bekannt ist und in der heutigen Zeit angepasst gelebt werden kann. Hierzu zählt natürlich eine gewisse Anpassung an die Lebensumstände, die gesetzlichen Umstände, die politischen Umstände und die veränderte Kultur bzw. Gesellschaft.

Da der Glaube gelebt werden soll und auch umgesetzt werden kann, wird auf „barbarische“ Riten und Traditionen (soweit sie den Kelten/Germanen zugeschrieben werden) selbstverständlich verzichtet.

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BeitragThema: Re: Präambel von Quert-Chnó   So Okt 28, 2018 1:08 pm

V Materielle Güter und Geld

„Die Wahrheit gegen die Welt“ sei unser Sinnspruch, der uns daran mahnt, das unser Glaube uns höher und wichtiger ist als materielle Dinge. In diesem Sinne erhält sich der Nemeton nur aus Eigenleistungen der Angehörigen und nimmt für seine Aktionen oder Feste keinerlei Gelder ein - jedermann ist herzlich willkommen.
Freiwillige Hilfen untereinander und nach Außen sind selbstverständlich und keltische Tradition, ein Ausgleich kann erfolgen, muss es aber nicht: So kann auch eine Schuld ohne Bedenken mit in ein nächstes Leben genommen und dort beglichen werden, eine Aufrechnung von „Gefälligkeiten“ entfällt ebenso. (z.Z. Eigenleistung; kein Fest geplant.)

Die finanziellen Mittel des Nemetons sind aus diesen Gründen gering. Alle Gewänder (ausgenommen jene der Schüler) werden aus eigenen Mitteln der Mitglieder gestellt.

Eine Vorschrift gibt es nur bei den traditionellen Farben, wobei zwischen den Geschlechtern unterschieden wird. Bei Festen wird auf ein einheitliches Gewand Wert gelegt, wobei bei Mitgliedern ohne eigenes Gewand bis zu dessen Herstellung aus eigener Hand übergangsweise auch normale oder gekaufte Kleidung getragen werden kann, die sich allerdings an der Form und Farbe orientieren soll. (z. Z. Keine Vorgaben der Kleidung!)

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BeitragThema: Re: Präambel von Quert-Chnó   So Okt 28, 2018 1:10 pm

VI Ausbildungen, Lehren und Prüfungen

Die Ausbildung erfolgt in der Regel kostenlos und ist auf längere Zeit angelegt. Ein Mindestalter für die Ausbildung ist auf 18 Jahre gelegt. Es wird umfassend Wert auf Reifung und Bildung in folgenden Zweigen gelegt:
Geschichte, Sittlichkeit / Rechtskunde, Ethik und Glaube, Künste wie z.B. Musik und Malerei (bildende Künste), Naturwissenschaften (Astrologie, Chemie, Medizin, Biologie, Physik usw.), die Kunst der Dichtung und Sprachen, Selbstverteidigung (Grundkenntnisse), Berufliche Unterstützung, Philosophie.
Da das Wissen den ganzen Menschen formt, achten und respektieren die Ordensmitglieder einander und verbürgen sich gegenseitig für die Unversehrtheit des anderen und stehen für sich ein. Das Tragen von offenen scharfen Klingen ist grundsätzlich untersagt, eine Ausnahme besteht nur bei Ritualen in Form von Sicheln bzw. Athamen - oder als Ritualgegenstand ggf. ein Schwert für Kultzwecke.

Bei den Versammlungen wird der Fortschritt jedes Schülers überprüft, zwischenzeitliche Prüfungen sind ebenfalls üblich.
Eine Prüfung gilt als abgeschlossen, wenn der jeweilige Leiter das Ende der Ausbildung verkündet. Misslungene Prüfungen können beliebig nach Maßgabe des Leiters (üblicherweise nach einem Jahr und einem Tag) wiederholt werden.

Eine Prüfung gilt als misslungen, wenn dies der Leiter dem Schüler mitteilt.
Die Prüfung als auch die Ausbildung werden vom Leiter überwacht und festgelegt.

Die Beendigung der Ausbildung kann von beiden Seiten erfolgen. Die Angabe eines Grundes ist üblich, kann aber von Seiten des Schülers entfallen.

Die Lehrzeit beträgt zwischen 3 und 20 Jahren, je nach Vorbildung..
Fleiß, Auffassungsgabe, Bildungsstand, Reife und eine evtl. Ausbildung/Vorbildung kann die Zeit entsprechend verlängern oder verkürzen. Darüber ist vom Leiter mit dem Lehrer zu befinden, die Bedingungen sind in den Regeln verfasst.

Es sind insgesamt 21 Stufen zu je 3 Gruppen (Schleier) mit je 6 Stufen zzgl. 3 Stufen als Meistergrade üblich, die durch farbige Perlen an einer Halskette gekennzeichnet werden. Die Symbole Pentagramm, Triskell und Knoten der 4 Winde, Pfeilspitze können getragen werden und haben unterschiedliche Bedeutungen.

Anzahl der gläsernen Perlen = Rangstufen bzw. erledigte Prüfungen
Anzahl der blauen bzw. roten Perlen=ausgeübte Jahre
Anzahl der gemischtfarbigen (grün/rot[<] rot/blau[=]) Perlen= Auszubildende
Anzahl der grünen Perlen = Schüler / Anwärter
Anzahl der weißen Perlen= ausgeführte od. erhaltene Priesterweihen (weiß/lila)
Anzahl der gelben Perlen=besondere Auszeichnungen (Sterne)

Die Rangstufe wird im keltischen Baumalphabet / Ogham angegeben.
(z.Z. Auch nicht Vorgesehen!)

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BeitragThema: Re: Präambel von Quert-Chnó   So Okt 28, 2018 1:13 pm

VII Riten und Feste, Zeitrechnung

Der Nemeton führt die üblichen Riten und Feste in möglichst naturnaher, sehr menschlicher Form durch, um die Ernsthaftigkeit des Glaubens zu leben. Üblicherweise stammen die Riten aus unterschiedlichsten Quellen, sind größtenteils historisch belegt oder werden zumindest nach überlieferten Berichten oder Dokumentationen zumeist in Deutsch abgehalten, die Namen entstammen dem Irisch-gälischen Zweig um die dortigen Glaubensvorfahren zu ehren - einige Texte entstammen dem Walisischen oder Schottischen .

Es ist geplant, das alle Texte in deutscher Sprache ausgeführt werden um auch Gästen bei Riten den Zugang zu Glaubensinhalten zu ermöglichen.

Die Freude am Glauben und der Ausführung soll überwiegen, deshalb wird aus diesen Gründen auch bei Riten und Festen Lachen und Rührung hochgeschätzt, denn der Glaube kommt und wohnt in den Herzen, nicht im Kopf. Diese werden der Location, dem Anlass und der Beiwohnenden angepasst und es wird Wert auf „festlich“ und „Würdevoll“ gelegt.

Gefeiert werden:

Die 4 Mondfeste:
Samhain am 1.11.
Imbolc am 1.2.
Beltaine am 1.5.
Lughnasad am 1.8


Die 4 Sonnenfeste:
Alban Arthan am 21.12.
Alban Eiler am 21/22.3.
Alban Heyfin am 21.6.
Alban Elved am 21.9.

Riten:
Einweihungen, Priesterweihen, Dank- und Bittriten, Bestattungen, Geburt, Taufen, Jugendweihen, Altersweihen, Bindungen.

Wir weisen ebenfalls aus Traditionsbewusstsein neben der heutigen, geläufigen Zeitrechnung auch jene nach der 2. Schlacht von Mag Tured aus, sowie den Monat oder Tag in der ursprünglichen Art des Colignykalenders aus.

Gezählt wird nach dem Jahr des Sieges der Thuatha de Dannan über die Fumorer (2. Schlacht Mag Tured) die im Jahr 1871 v. Chr. stattfand. Das aktuelle Jahr ist also 1871 + Normjahr nach Chr.

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BeitragThema: Re: Präambel von Quert-Chnó   So Okt 28, 2018 1:16 pm

VIII Sitz des Nemetons, heilige Stätten

Die Gründungsstätte liegt in Münzenberg / Hessen, während die Wohnorte der Mitglieder über Deutschland verteilt sind, nach dieser Stätte und dem dortigen Heiligtum wurde der Nemeton auch benannt. Der Sitz des Nemetons liegt beim jeweiligen Leiter - momentan ist der Hauptsitz also Bocholt.
Weitere Stätten sind u.a. die Externsteine und ein Hain in der Berliner Umgebung, worin auch überwiegend die allgemeinen Riten stattfinden.

Alle heiligen Stätten, sowie religiöse Bauwerke werden gleichermaßen geachtet und respektiert. Nach Möglichkeit setzt sich der Nemeton für deren Schutz, Erhaltung oder Wiederaufbau in Absprache mit Behörden oder Institutionen ein.
Die Umgebung und Natur wird bei Riten geschont und gepflegt und dortige Gesetze beachtet. Der Nemeton pflanzte schon einige Bäume und setzt sich für den Erhalt des Waldes, der Gewässer und der Umwelt im Allgemeinen ein.

Vorrangig sind von uns laut Tradition also Waldlichtungen, Gewässer, Haine und Berggipfel / Hügel, Steinkreise und Naturdenkmäler als heilige Stätten zu betrachten und werden mit Respekt behandelt.

Gemeinsame Anbetungen, Riten, Gottesdienste oder Feste mit anderen Gruppen werden ebenfalls dort begangen, wobei auch hier auf den Schutz der Stätten geachtet wird und ggf. Anwesende oder Dritte auf den Erhalt und die Pflege hingewiesen werden.

Etwaige Beschädigungen oder Verschmutzungen während der Feste werden auf eigene Kosten von den Mitgliedern beseitigt, aber in der Regel vermieden.

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BeitragThema: Re: Präambel von Quert-Chnó   So Okt 28, 2018 1:18 pm

IX Priester und Lehrer

Wir sind alle Suchende, Lehrer und Schüler zugleich. Wir lassen uns von den dunklen Seiten unseres Daseins nicht verführen, aber respektieren Sie, denn sie ist Teil der Menschen und der Gemeinschaft: Wir wandeln auf dem Pfad der Erkenntnis und sehen selbst in schlechten Dingen Gutes. Jenseits von Avalon (Jenaval) von Quert – Chnó (Apfelhain) bemüht sich auch nach außen hin um den Abbau von Vorbehalten, Irrtümern oder Feindseligkeiten und ist zu jedermann freundlich und nach Kräften zu helfen und zur Wissensvermittlung im Besonderen bereit. Die erste Weihe ist ein besonderes Ereignis, weshalb diese auch einen vorrangigen Platz bei uns inne hat.

Ab der Weihe der 6. Stufe gilt ein Mitglied als Priester, vorher als Anwärter.

An Zeremonien oder Festen nehmen alle Mitglieder gleichermaßen Teil. Trotz unterschiedlicher Stufen werden alle gleichermaßen geachtet und berücksichtigt.

Ab der Stufe 12 darf jeder geeignete Priester auch ausbilden.

Alle Priester unterstehen dem Schweigegelöbnis und bilden sich selbst in unterschiedlichsten Gebieten auch untereinander weiter. Nach Möglichkeit haben Lehrende eine abgeschlossene Berufsausbildung, sowie eine pädagogische Eignung.

Jeder Lehrer (Priester) darf nur einen, bei fortgeschrittenen Schülern auch davon zwei gleichen Geschlechtes ausbilden. Das Lehramt wird vom Leiter überwacht.
In Ausnahmefällen darf auch ein Schüler/Schülerinnen vertretungsweise durch einen Lehrer ungleichen Geschlechts ausgebildet werden. Dieser ist jedoch bei Vorhandensein eines geeigneten Lehrers/in gleichen Geschlechtes an diese/n abzugeben. Es werden i.d.R. beide Zweige gelehrt: Der Männliche und der Weibliche.

Eine Weihe kann durch einen Priester erfolgen, auch die Selbstweihung wird anerkannt und als höchste Form auch bevorzugt. Sie stellt aber die Ausnahme dar und verlangt ein hohes Maß an Eigenverantwortung desjenigen, der sich diesem Weg unterzieht. Jener erkennt nur die betreffende Gottheit/Götter als Lehrer an und kann also seine Ausbildung nur dem eigenen Gewissen und der Anerkennung der Gemeinschaft unterwerfen. Er wird sein Tun also gewissenhaft selbst prüfen und sich auch von anderen darauf prüfen lassen müssen. Eine Bestätigung durch andere kann er dementsprechend als Abschluss einer Prüfung werten, die aus diesen Gründen nicht geringer anzusehen ist als fremdbewertete Prüfungen.

Ab der Stufe 18 darf ein Priester auch eine separate Gruppe führen und leiten., die unabhängig vom Mutterorden existiert. Er verpflichtet sich jedoch dazu, dass auch der Schwesterorden unter der gleichen Bezeichnung mit Namenszusatz des entsprechenden Ortes geführt wird.

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BeitragThema: Re: Präambel von Quert-Chnó   So Okt 28, 2018 1:20 pm

X andere Religionen, Zusammenarbeit

Das Gute hat viele Gesichter, Namen und Seiten. Wir messen es stets an seinen Ergebnissen und nicht nur an seinen Taten. In diesem Sinne erheben wir weder einen Ausschließlichkeitsanspruch für unsere Glaubensregeln oder Auffassungen, noch erachten wir die Meinung anderer darüber als geringer als unsere.

Aus diesem Grunde bemühen wir uns um regen Gedankenaustausch zwischen vielen religiösen und heidnischen Gruppen, halten Kontakt zu keltischen Vereinigungen oder deren Mitgliedern im In- und Ausland, weltweit. Einige jener Organisationen sind: Europäisch-keltische Gemeinschaft, leider gibt es viele Gruppen nicht mehr und haben sich aufgelöst. Neuer Kontakt wird jedoch gesucht und gewünscht.

Eine Aufgabe der ehemaligen Religion (kirchliche Weihen wie z.B. römisch Katholisch., Evangelisch.) wird auch bei Aufnahme in den Nemeton von den Aufzunehmenden daher nicht verlangt und soll koexistent bleiben. Der Nemeton erstrebt eine eigene Anerkennung als Glaubensgemeinschaft und unterstützt dahingehende andere Vereine oder Institutionen in dahingehenden Aktionen.

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BeitragThema: Re: Präambel von Quert-Chnó   So Okt 28, 2018 1:23 pm

XI Unsere Visionen

Wir halten an deinen Träumen und Wünschen fest. Der Glaube vermag Mauern einzureißen und sei es nur die Mauer zwischen den Menschen einerseits, als auch die Mauer zwischen den Göttern und uns oder jener, die wir zwischen die Natur gesetzt haben .

Eine unserer Regeln besagt demnach auch:

„Glaube an die Liebe und gib sie auch anderen. Nur wer liebt, vermag auch zu glauben und erringt dadurch wahrlich Weisheit und Unsterblichkeit!“

Wir erachten die Zusammenarbeit zwischen und für die Menschen, ihren Glauben daran und an die Schöpfung für unser Ziel.

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BeitragThema: Re: Präambel von Quert-Chnó   So Okt 28, 2018 1:25 pm

XII Behörden, Selbstverständnis, Streitigkeiten

Die Kommunikation mit Behörden oder Medien ist Aufgabe der jeweiligen Leiter. Nur diese dürfen im Namen des Nemetons Statements oder Aussagen zur Gemeinschaft machen, weil Sie aus langjähriger Erfahrung alle Aspekte berücksichtigen können.
Diese Aufgabe kann nach Maßgabe auch auf geeignete Mitglieder übertragen werden.

Auf Zusammenarbeit mit weltlichen Institutionen wird Wert gelegt, der Nemeton bemüht sich um Anerkennung und Achtung aller gängigen Vorschriften und Regeln.

Alle Mitglieder sind freiwillig und ungebunden im Nemeton vereint. Alle anerkennen und erarbeiten die Nemetonsregeln gemeinsam und ohne Zwang. Der Nemeton selbst versteht sich als eine Glaubensgemeinschaft Gleichgesinnter und legt Wert darauf, dass er weder als Sekte, noch als Amtskirche in der gängigen Form betrachtet wird.
Menschenverachtende oder rechtlich/sittliche Verfehlungen - auch Außenstehender - werden nicht toleriert und mit Mitteln der Öffentlichkeit (Gerichte, Medien und rechtsstaatliche Institutionen) geahndet. Über alle weiteren internen Streitigkeiten oder Abweichungen entscheidet die Glaubensgemeinschaft in der darauffolgenden nächsten Sitzung gemeinsam, bei Schülern der jeweilige Lehrer in Absprache mit dem Leiter. Es wird erheblich Wert auf Einsicht in höhere Werte gelegt, denn auf Bußen.

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BeitragThema: Re: Präambel von Quert-Chnó   So Okt 28, 2018 1:28 pm

Ergänzungen zur Präambel

Zu I Gründung:


Regeln zur Gründung eines Zweigordens

Diese sollten nach Maßgabe des Gründers den Regeln des Mutterordens gleichen. Bei zu starken Abweichungen darf der Zweigorden nicht mehr auf die Zugehörigkeit des Mutterordens verweisen, die Entscheidung darüber obliegt der Gemeinschaft des Mutterordens.

Regeln zur Auflösung

Bei etwaigen Guthaben oder Besitz wird dieser nach Maßgabe des letzten Mitgliedes an einen Orden weitergegeben, der ähnliche Ziele wie der Mutterorden verfolgt.

Abänderung der Nemetonsregeln

Diese werden vom jeweiligen Leiter verfasst, abgeändert und nach den Wünschen der Gemeinschaft entworfen (d.h. Mitspracherecht bei den Regelungen).
Einmal niedergeschrieben sollen diese Regeln jedoch nur dann abgeändert werden, wenn dies zwingend erforderlich ist. Dazu ist eine absolute Mehrheit aller Mitglieder erforderlich. Neue Regeln können ergänzender Weise ebenfalls aufgenommen werden, bedürfen aber der einfachen Mehrheit der Mitglieder.

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BeitragThema: Re: Präambel von Quert-Chnó   So Okt 28, 2018 1:31 pm

Zu II Grundvoraussetzungen der Aufnahme in den Nemeton:

1.) Körperliche Reife

In Bezug auf körperliche Reife kann jeder Volljährige dem Nemeton/Orden beitreten.

Schüler & Auszubildende:

Schüler und Auszubildende müssen für sich selber Sorgen können. Eine Unterstützung kann nicht erfolgen!
Beide, Schüler und Auszubildende werden Mitglieder der Gemeinschaft. Sie dürfen ihren Titel tragen und sollen zur Ehre des Glaubens und Ordens beitragen.

2.) Seelische Reife

Es wird in den Bereichen Sittlichkeit, Ehrlichkeit, Offenheit, Verschwiegenheit und Treue ohne Widerspruch alles verlangt!
Jeder ist um Lernen bemüht und um Weiterentwicklung. Verstehen und Weisheit ist das höchste Ziel!
Ausnahmen von obigen Regeln sind nur aus Menschlichkeit, Güte und Liebe erlaubt.
Aufzunehmende zeigen ein Mindestmaß dieser Dinge.

3.) Ethnische Reife

Der Nemeton und der Glaube verlangt die Lösung von Konflikten mit friedlichen Mitteln.
Körperliche Gewalt wird nicht toleriert. Seelische Kränkungen sollen nicht vorkommen. Jeder ist als Vollwertig anzusehen. Jedes Lebewesen und Nichtlebewesen hat seinen Platz in der Welt: Fehlte es, würde die Welt ärmer sein. Jedes Ding hat seinen Sinn und Zweck: Ehre es! So seien auch die Voraussetzungen für die Aufnahme eine Einsicht in dem Maße.

4.) Soziale Reife:

Folgende Stufen werden angerechnet:
+1 Jugend abgeschlossen / Allein lebend
+3 Ausbildung im Beruf abgeschlossen
+1 Zusammenlebend mit Partner
+1 Zusammenlebend mit Partner und Kind
+1 Verheiratet als Familie / Mindestdauer 3 Jahre einer Partnerschaft
+1 Tod eines/mehrerer Angehörigen
+1 Trennung von Familie / auch längere Trennung durch Reisen (mind. 1 Jahr)
+3 Jemanden etwas gelehrt über 3 Jahre

Zusätzliche Stufen sind Erkenntnisstufen (maximal 21) und/oder die Jahre des Studiums unseres Glaubens.

Eine Lehrbefugnis wird ab der 12. Stufe erteilt werden. Die Priesterschaft kann mit dem 2. Schleier (12 Jahre) als abgeschlossen angesehen werden.

Zu den Arten:

Vates (6 Stufen) = männlich GRÜN -  weiblich ROT schülergrad – sehen * Meistergrad *
Barden (6 Stufen) = BLAU - weiblich GELB Ausführende Kunst - Heilung * Meistergrad *-
Druiden (6 Stufen) = WEISS - weiblich SCHWARZ Ausführende Priester- * Meistergrad *
Lords / Erzdrui (3 Stufen) = ROT - weiblich GRÜN

Jeder Weg ist gleich, Die Stufen können auf alle 3 Grundwege verteilt werden, je 3 Stufen müssen Minimum in jeder Art absolviert werden.

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BeitragThema: Re: Präambel von Quert-Chnó   So Okt 28, 2018 1:41 pm

Das Lehrsystem

Allgemeines

Geschichtliches


Es wurden druidische Kollegien gebildet in denen die herangehenden Druiden-Priester unterrichtet wurden. Sie waren in etwa wie Klöster beschaffen. Die Schüler wurden in den jeweiligen Druidenorden aufgenommen und durften bis zum Alter von 14 Jahren nicht mit ihren Eltern in Kontakt treten. Sie wurden von den Druiden unter sehr abgeschiedenen Lebensumständen, in Höhlen oder Wäldern, geschult, und ihre Ausbildung war oft erst nach 20 Jahren abgeschlossen. Solcherlei Berichte beziehen sich auf ein Lehrsystem, dass in den walisischen Urkunden «Yr Graddfeydd» (die Stufen) und in irischen Texten «Aradach Fionn» (Fionns Leiter) genannt wird. Obwohl diese beiden Begriffe unterschiedlich sind, werden sie für dieselbe Art von Lehrlings Schaft verwendet – ähnlich wie die beiden überlieferten Formen des walisischen und irischen «Ogham», die gleichermaßen anerkannt waren. Die Stufenleiter der Lehrlingsschaft beruhte auf dem Ogham-Baumalphabet und hielt sich an dessen Reihenfolge des Aufstiegs, wobei jede «Sprosse» für einen bestimmten Buchstaben und eine Lektion, die es zu lernen gab, stand.

Normalerweise findet eine Art Bewerbungsgespräch statt, mit einem ausführlichen Gespräch über die Vorkenntnisse. Durch die Lehrer (Meister) wird dann nach der Bewertung über den Charakter des Bewerbers entschieden, ob eine Aufnahme zum Novizen/Schüler akzeptiert werden kann. Eine Ausbildung zum Druiden ist lang und hart. Von einem Novizen/Schüler wird eine Menge an Leistung, Lernwilligkeit und Aufnahmefähigkeit verlangt.

Der keltischen Philosophie Folge leistend, dienten die Oghamzeichen der Verfassung von herkömmlichen Texten, sondern ausschließlich dem Gebrauch bei Magie und Weissagung. Ihre Erfindung wird Ogme, dem Gott der Beredsamkeit, des Krieges und der Zauberei (die untrennbar mit der Schrift verbunden ist) zugeschrieben und ihr Gebrauch ist alleine den Druiden vorbehalten.

Nun, die Lehrlinge mussten also die Stufenleiter emporklimmen. Auf dieser gab es 20 nach Bäumen benannte «Sprossen» sowie eine namenlose (Mistel), die mit den drei dazwischenliegenden «Hohen Suchen der Meisterschaft» das Ganze bildeten.

Die Druiden nahmen deshalb so junge Kinder zu sich um sie in ihre Lehre einzuweisen, weil sie erkannt hatten, wie gut ein Kleinekind Wissen aufnehmen konnte, im Vergleich zum Erwachsenen. Des Weiteren richtete sich das druidische Erziehungssystem gleichermaßen auf die «sichtbare» wie auch auf die «unsichtbare» Welt.

Die Druiden gründeten ihr Lehrsystem auf einen abstrakten Begriff, den man am besten mit «Autorität» beschreiben kann. Damit war nicht Autorität über andere Menschen oder in weltlichen Angelegenheiten gemeint, sondern über das Ich und damit über die Welt. Autorität wurde auf genau dieselbe Art und Weise erworben wie «Erfahrung» und «Weisheit»: langsam und allmählich im Laufe der Zeit, mit großer Hingabe. Die Grundvoraussetztung dafür war: Je mehr spirituelle Arbeit in einem der vier Elementarreiche von Erde, Luft, Wasser und Feuer geleistet wurde, desto mehr Achtung wurde dem angehenden Druiden von dem entsprechenden Reich entgegengebracht.

Meisterschaft über das Ich

Meisterschaft über die Welt (hiermit ist die GANZE Welt gemeint)

Meisterschaft über das Unbekannte

Die Schulung von Druiden erfolgte durch drei Grade:

- Ovydd (Lehrling)
- Barde (Fortgeschrittener)
- Druide (Meister bzw. Ollamh)

Die Lehrlinge studierten Medizin, Recht, Astronomie, Dichtung und Musik. Die Barden wurden in musischen oder schönen Künsten, Instrumenten, Dichtung, Geschichte und Liedzauber ausgebildet. Nach diesem Erreichen diesen Grades waren sie für diplomatische Beziehungen und Informationsbeschaffung für die Druiden zuständig. Außerdem sollten sie das Beste aus der Kultur und der Musik bewahren. Die Druiden schließlich waren Seher, Priester, Richter in einem.

Sie hatten zudem das strenge Gelübde abgelegt, nicht zu heiraten, da sie eine vollkommene suche nach Wissen und Erkenntnis anstrebten.

Anmerkung: In der Regel gab es Heirat, wobei jene zwischen „Uneingeweihten“ und einem Drui zu einer Herabsetzung des Status des Drui führten, höhere Ränge waren dann verschlossen


Geheimhaltung war einer der Grundsätze, den die Schüler des Druidentums zu lernen hatten wie jedes Mitglied einer Mysterienschule. Daher wurde der Verstoß, ein druidisches Gelübde der Geheimhaltung zu brechen, mit dem Ausschluss aus dem Orden/Nemeton bestraft Durch die Atmosphäre von mystischer Geheimhaltung, in der sie sich bewegten, hinterließen die Druiden überall, wo sie auftauchten, ein Gefühl von Ehrfurcht.

Der druidische Grundsatz «Große Macht liegt im Schweigen» ist einer von vielen heiligen keltischen Versen, in denen es um «Verschwiegenheit und Geheimhaltung» als Mittel zu magischer und persönlicher Ermächtigung geht. Die Menschen fürchten sich stets vor Dingen, die sie nicht begreifen – es lässt sich also leicht erkennen, auf welche Weise ein solches Mittel der Priesterschaft ehrfurchtgebietende Macht verlieh.

Der Aufbau der Verse führt uns zu der druidischen Affinität zu zahlen, insbesondere zu der Zahl Drei und ihren Ableitungen. Es gehört zu den bekanntesten Überresten altkeltischer esoterischer Praxis, Weisheit in dreizeilige Strophen zu fassen, die als Triaden oder walisisch «Trioedd Beirdd Ynys Prydain» bekannt sind. Die Druiden glaubten, dass die Manifestation des Mystischen aus der vollkommenen Vereinigung von drei ungleichen Teilen hervorgeht.

Deshalb kreisten ihre Lehrmethoden um dreigliedrige Grundeinheiten: drei Hohe Suchen, drei druidische Rangordnungen usw. Ihr geheimes Wissen fassten sie in triadischen Versen zusammen, was sowohl das Auswendiglernen erleichterte als auch der magischen Weitergabe diente. Hier einige Beispiele (u.a. aus dem Book of Barddas):

Drei Dinge, die vor allem beherrscht werden müssen:
- Die Hand
- Die Zunge
- Die Begierde


Drei Gesetze, denen ein lehrender Barde verpflichtet ist:
- Dass er jeweils nur einen Schüler von einem Grad annimmt
- Dass sich Männer, die singen, nicht Männern anschließen, die Instrumente spielen
- Dass er es seinen Schülern nicht gestattet, Schüler anzunehmen


Drei Rechte eines Druiden:
- Zu bleiben, wo immer er hingeht
- Dass in seiner Gegenwart keine blanke Waffe getragen wird
- Dass ein Rat allen anderen vorgezogen wird


Drei Tugenden der Weisheit:
- Aller Dinge gewahr zu sein
- Alle Dinge zu ertragen
- Von allen Dingen entfernt zu sein


Drei Dinge, die der Weise vermeidet:
- Das Unmögliche zu erwarten
- Über das Unwiederbringliche zu trauern
- Das Unvermeidliche zu fürchten


Die Gesamtheit der druidischen Triaden, deren Zahl wohl in die Tausende geht, lässt sich in drei (was sonst?) Gruppen eingliedern:
- Triaden der Vorrechte und Bräuche
- Triaden der Verehrung
- Lied-Triaden

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BeitragThema: Re: Präambel von Quert-Chnó   So Okt 28, 2018 1:43 pm

Die Ausbildung

Hier im kurzen eine zeitliche Aufstellung einer Ausbildung:

13 Stufen Ausbildung

Noviziat

Das Noviziat dauert drei bis fünf Jahre und endet mit der ersten Initiation. (Mond)

Erste Prüfung

Die erste Prüfung erfolgt nach circa 3 Jahren und beinhaltet den allgemeinen Wissensgrad. (Erster Stern)

Zweite Prüfung

Die zweite Prüfung erfolgt nach circa fünf Jahren und beinhaltet den spezifischen Wissensgrad. (Zweiter Stern)

Dritte Prüfung (Großes Mysterium)

Die dritte Prüfung wird nach zehn Jahren abgelegt und ist die letzte Prüfung. Diese letzte Prüfung endet mit der Ernennung als Lehrer. (Dritter Stern)
Mond und Sterne sind ein äußeres Zeichen der Verantwortung und Liebe. Sie werden bei Zusammenkünften und Zeremonien zwischen den Brauen getragen. Ansonsten erkennt man die Zugehörigkeit an silbernen Broschen oder Anhängern.
Allgemeiner und spezifischer Wissensgrad können zusammen nachgewiesen werden. Man kann also den ersten und den zweiten Stern zusammen erringen, was aber sehr, sehr selten ist.

Natürlich gibt es viel mehr über die druidische Ausbildung zu erzählen, aber genauer Inhalt der Ausbildung sowie die dazugehörigen Rituale und Initiationen sind den Außenstehenden sehr schwer bzw. gar nicht zugänglich.
Ursprünglich gab es 13 Stufen auf dem Weg zur Meister/Priester – Prüfung. Um ca. 1920 herum entschloss der „Oberste Kreis“ die 12. Und 13. Stufe aus der Ausbildung zu entfernen, und dieses Wissen erst zu einem späteren Zeitpunkt weiter zu geben.
Die Stufen haben zum einen etwas mit dem Wissensstand zu tun, zum anderen mit dem selbstständigen leiten eines Rituals in derselben Stufe


Jede dieser Stufen ist auch gleichgesetzt, mit dem was in dem Schüler/Novizen vorgeht und was er in seinem Innersten erlebt. Es gibt keinen Zeitlichen Rahmen zur Erreichung der einzelnen Stufen. Im Schnitt benötigt man zum Erreichen der elf Stufen ca. 11 Jahre wenn alles gut geht. Man kann jedoch auch viel länger brauchen, je nachdem, ob man sich ausschließlich seiner Ausbildung widmet oder noch ein ziviles Leben parallel führt.

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BeitragThema: Re: Präambel von Quert-Chnó   So Okt 28, 2018 1:45 pm

Das 13 Stufensystem

1 Erwachen (1/21)

Vorbereiten (innere und äußere Einflüsse kommen auf
Dich zu mit Richtung auf spirituelle Gedanken. Du kannst z.B. innerlich von einem Traum berührt werden... Deine Bereitschaft zur Öffnung nach innen wird geprüft)

Das Erwachen
Die erwachenden Augen
Das erwachende Gehör
Die erwachende Nase
Die erwachenden Fußsohlen
Das Erwachen der Hände
Die erwachende Haut
Das Erwachen des alten reinen Geistes
Das Erwachen des dritten Auges
Das neue Ich erwacht


2 Gehorsam (2-3/21)

Anstoßen (Du kommst mit spirituellen Impulsen in Berührung, die Dein Interesse wecken und Dein Leben neu orientieren. Du stellst altes, traditionelles Wissen in Frage. Du wirst offener und Deine Wissbegierde erwacht. Vielleicht beginnst Du Dich für spirituelle Literatur zu interessieren)

Die Bindung zum Lehrer und Schüler Gehorsamkeit.
Nicht widersprechen dem Lehrer
An seinem Weg darf nicht gezweifelt werden

3 Erkennen (4/21)

Erwecken/Einweihung (Du bekommst Impulse, die Dich zu eigener spiritueller Aktivität veranlassen können; Du merkst vielleicht auch, dass Du eigene spirituelle Fähigkeiten hast, die Du auch üben kannst. Du beginnst, Dich in einem neuen Licht zu sehen)

Erkenntnis der Natur
Im Leben der anderen
Anderswelt

4 Das äußere Ich (5-6/21)

Neuorientierung /Umkehrung (Dein Leben orientiert sich nun mehr zum Spirituellen, Dein Denken ändert sich und öffnet sich der Intuition. Du ahnst, dass das Leben ungeahnte Geheimnisse und Möglichkeiten birgt; gleichzeitig bist Du zunehmend unzufrieden mit Deinem bisherigen Leben. Du zweifelst noch)  

Mein sein
Mein selbst
Mein ICH

5 Der Weg / Reisen (7-8/21)

Erwachen (Eine Phase der Wahrheitssuche beginnt und Du probierst verschiedene Möglichkeiten aus, Deinen spirituellen Weg zu finden, bis Du Dich für einen Weg entschieden hast)  

Mit sich selber oder mit anderen zu Reisen, in Welten die normal verschlossen sind und nur zu bestimmten Zeiten geöffnet sind.

6  Das innere ich (9/21)

Neuorientierung/Umpolung (Du veränderst Dich nun spürbar, zuerst langsamer, dann schneller. Du fühlst Dich oft unausgeglichen, mal unzufrieden, mal euphorisch. Probleme in Dir und außen kommen auf Dich zu. Es können noch Zweifel auftreten)

Innere Ruhe, Reinheit und Ausgeglichenheit der Natur und der Dinge in und um mich herum.

7  Der Altar (10/21)

Erkenntnis/Einweihung (Die Erkenntnis ist ein großer Durchbruch, eine tiefgreifende Erfahrung, die Dich völlig verändert in allen Lebensbereichen. Nun werden Deine Veränderungen auch nach außen spürbar. Deine Beziehungen und Lebensumstände verändern sich)

Was der Altar darstellt
Was er für mich bedeutet
Was er Symbolisiert

8 Der Anfang Nebelweg (11/21)

Neuorientierung/Durchlichtung (Es beginnt eine Phase der Anpassung Deines körperlichen und seelischen Empfindens an Deine neue geistige Weite. Dein Denken erreicht ungeahnte Tiefen und neue Ziele. Du erkennst immer mehr Zusammenhänge)

Das Wissen, das es den Weg des Nebels gibt und die Klarheit der Welten und das Verstehen. Dass die Reise dorthin auch etwas bringt: Klarheit, Wissen und Verstehen.

9 Der Große Altar (12/21)

Erleuchtung/Einweihung (Bei einem bestimmten Grad der Reife und Reinheit bekommst Du Kontakt zur Göttlichen WEISHEIT durch die Einweihung in die WEISHEIT des Himmels, die Erweckung der Kundalini-Kraft mit der Schaffung eines kugelförmigen Kraftfeldes, dass alle Chakren umfasst. Es führt zur Einheit von Wollen und Wünschen, Deinen männlichen und weiblichen Wesensanteilen, von Herz und Verstand)

Körper, Altar, Stonehenge, Leylines, Drachenerweckung.

10 Ende des Nebelwegs (13/21)

Befreiung (Befreiung von allen Belastungen durch LICHT und LIEBE, Befreiung von alten Denkweisen, alten Mustern und inneren und äußeren Beschränkungen, Reinigung, Klärung und Läuterung. Es beginnt ein neues Leben. Es ist keine leichte Zeit, die Du nun durchlebst, sondern eine Übung in Gleichmut, Gelassenheit, Willenskraft und Freude)

Das Wissen, das eine Reise möglich ist und nun jederzeit gemacht werden kann, wenn der Einklang mit den Elementen gegeben ist.

11 Zeit der Feuer (14-15/21)

Du führst nun ein Leben in LIEBE und FREUDE, ein Leben in innerer Gelassenheit und Gleichmut, ein Leben aus dem Geist, aber mit beiden Beinen fest auf der Erde. Dabei kommen die letzten noch vorhandenen Schwächen hoch, die Abgründe der Vergangenheit. Es kann eine sehr schwierige und schmerzhafte Zeit sein, die nach außen hin auch gravierende Störungen von Körper, Seele und Geist mit sich bringen kann, wie Vergesslichkeit, Schwindel, Blackouts ... Es kann sein, dass Du nun mit den Schrecken Deiner uralten Vergangenheit konfrontiert wirst, dass Du Dich alt fühlst, wie nie zuvor und bei jeder Bewegung Schmerzen empfindest. Du brauchst nun eine Phase der Ruhe zur Überwindung all dieser Symptome und zur Stabilisierung des Geistes, Deiner Neuen Seelenkraft. Es ist wichtig, dass Du nicht in die Angst gehst, sondern immer im Trauen bist. Nach außen hin bist Du heiter. Manchmal wirkst Du mehr, manchmal weniger lichtvoll)

Seinen Mut und Glaube niemals zu verlieren unter welchen Umständen auch immer.

12 Prüfung (16-17/21)

Vollendung/Einweihung (Du hast nun alles Schwere und Niederdrückende überwunden und steigst auf, wie Phoenix aus der Asche, lichtvoll, schön und strahlend, geführt vom LICHT, in vollkommener innerer Ausgeglichenheit, FREUDE, LIEBE und WEISHEIT;

Prüfung zum Magister, Verleihung des Priester Status
Die 12. Stufe, ist eigentlich keine Stufe, sondern eine Prüfung in allen Fähigkeiten und in alle Einzelheiten.
Vollkommenheit des Glaubens und des Seins

13 Erleben: Eins sein mit Natur (18-21/21)

Vereinigung/Einweihung (Es findet die Vereinigung mit Deinem Hohen Bewusstsein statt, Du hast damit alle Fähigkeiten und Eigenschaften Deines Hohen Selbst, hast also das menschliche Sein überwunden und bist - obgleich mit beiden Beinen fest auf der Erde stehend, seelisch und geistig wieder dort, wo Du einst hergekommen bist - mit all Deinen Erfahrungen und der Weisheit all Deiner Erden

Das ist eine Stufe des Erlebens, das heißt nur noch eins sein mit der Natur, Übergang in das Karma des seins.

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BeitragThema: Re: Präambel von Quert-Chnó   So Okt 28, 2018 1:48 pm

21 Stufenausbildung

Das 21 Stufensystem


1 Birke, Neuanfang, Erste Erkenntnisse, Erwachen (1/13)
2 Eberesche, erstes Handeln, Beherrschung der Sinne, Ausrichtung (2/13)
3 Erle, widerstand, Ängste und materielle Welt überwinden, Schutz der Lehre
4 Weide, Inspiration, erste Eindrücke des Glaubens (3/13)
5 Esche, Entschlossenheit, Innere und Äußere Welt sind eins, Erwartungen (4/13)

Durchschreiten des ersten Schleiers "Tod des Alten"

6 Weißdorn, erste Blüte, Reinigung und Schutz, Freude und Leid annehmen
7 Eiche, die starke Tür, Tor zu den Mysterien ist verschlossen, Aufforderung hineinzugehen, Möglichkeiten (5/13)
8 Stechpalme, eine Begegnung, Herausforderung ein Treffen, Torhüter
9 Haselstrauch, Frucht der Erkenntnis, Ernte der Eingebung (6/13)
10 Apfel, Schönheit der Vereinigung, Die Reise, Erstaunen auf der Reise (7/13)

Durchschreiten des zweiten Schleiers "Materie weicht dem Mysterium"

11 Weinstock, Gefährten, Verwirrung durch Prophezeiung anderer (8/13)
12 Efeu, innere Kraft und Vertrauen, Stärkung des Selbst (9/13)
13 Schwarzdorn, Fänge der Welt, Möglichkeiten der Wahl, es bleibt ein Weg übrig (10/13)
14 Schilf, mit dem Wind biegen, anpassen, Nachgeben ist Siegen (11/13)
15 Holunder, Dunkel der Morgendämmerung, hinter der Prüfung ist Licht

Durchschreiten des dritten Schleiers "Vision des Sieges"

16 Weißtanne, hohe Ziele, Weitblick, Erkennung der Täuschungen der Welt, In der Ferne ein grünes Tal (12/13)
17 Stechginster, Siegesduft, Kämpfe in Schönheit, Sammlung
18 Heidekraut, Heilung des Geistes, Ruhe und Erfüllung, Wunden heilen (13/13)
19 Silberpappel, ein Regenbogen, Horizonte in Farben, Wiedergeburt des Geistes
20 Eibe, Bestätigung des ewig Gültigen, Verwirklichung, Der Gewinn
21 Mistel, Das Unerkennbare, Die Kraft der Zukunft aus der Gegenwart.

Grundausbildung

Alternativkonzepte (Orientierung an Anderen)

Inhalte der Ausbildung / Alternativkonzepte


1 Die Ursprünge der Magischen Religionen
Von den Druiden zur Hexenbewegung
Hermetiker und Rosenkreuzer
Einführung in magische Meditationen

2 Grundlagen der Magie, Mythologie und Alchemie
Die andere Wirklichkeit
Der Heilige Mythos
Naturreligiöse Grundkonzepte

3 Das persönliche magische Ritual
Selbst und Menschenerkenntnis
Vertiefung und Ur-Gestaltung
Verwandlungen im Jahreskreis
Ur Rituale im Folklorebrauchtum

4 Hexentänze – Die Kräfte erwecken
Segen und Gebete Magische Zauberformeln
Die Kraft des Wortes Lorica und Gessa
Grundlegende Rituale

5 Heilende Magie und Kräutermedizin
Heilende Hände und Auraschauen
Die Welt der Geistwesen
Lacnunga Heilkunde
Ritual der Heilung

6 Keltischer Schamanismus
Extasetechniken
Imrama Reisen
Geistwandern

7 Sternenkunde
Der Sternenkreis
Das Sternentor
Die Spirale der Verwandlung

8 Weissagung und Orakeltechniken
Traumarbeit
Maskenarbeit
Astralwandern

9 Geomantie
Die Botschaft der Erdmutter
Im Einklang mit der Erde leben
Keltische Geomantie
Erdbefragung

10 Die Weisheit der Runen
Asatru Naturreligion
Die Kultgemeinschaft
Nordische Magie

11 Liebestrank und Zaubersalbe
Grundlagen der Kräutermedizin
Geheimnisse der Aromatherapie
Duftstoffe und Räucherwerk
Aphrodisiaka
Met und Hexenweine

12 Runenmagie
Grundlegendes Quellenstudium
Runenrituale
Galdrar, Stadha, Seidr etc,

13 Pentagrammreligion
Die Lehre des alten Weges
Der Magische Kreis (Convent/Groove etc.)
Meditation und Mentales Training
Ritual der Einweihung

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BeitragThema: Re: Präambel von Quert-Chnó   So Okt 28, 2018 1:52 pm

Ausbildung innerhalb des Ordens

Die Ausbildung gliedert sich in 3 Grade zu je 3 Bereichen mit 3 Teilbereichen (3x3 Schema)


1. Grad (Stufen 1-11 bzw 1-8 )

Anfänger (Stufen 1-4 bzw 1-3)


Die Schulung ist im Anfängerbereich 1-4 Lektion 1-20 in drei Bereiche zu je 2 Sektionen aufgeteilt:

Schriftlich

persönliche Berichte
Lektionen

Mündlich

Abfragen
Unterhaltungen

Praktisch

Übungen
Selbsterfahrungen

Fortgeschrittene (Stufen 5-8 bzw. 4-5)

Im Fortgeschrittenenbereich 5-8 Lektion 21-40 ist es wiederum in drei Bereiche zu je 2 Sektionen aufgeteilt

Schriftlich

persönliche Erkenntnisse und Ausarbeitungen einzelner Themen
Lektionen

Mündlich

Gedichte, Diskussionen, Rituale
Auswendig lernen, Sprachen

Praktisch

Übungen, Rituale, Verteidigung
Handwerkliches

Abschlussbereich (Stufen 8-11 bzw. 6-8 )

Im Abschlussbereich 9-12 Lektion 41-60 ist es wiederum in drei Bereiche zu je 2 Sektionen aufgeteilt

Schriftlich

Übertragung einzelner Bereiche, Gedichte, Studien von Büchern und Schriften
Lektionen

Mündlich

Gesang, Sprachen, Betonung
Ausdrucksweisen, Diskussionen, Verhandlungen

Praktisch

Arbeiten, Ritualwerkzeuge, Handhabung Stock und Schwertern
Treffen an heiligen Plätzen, Musikinstrumente, Aufgaben

Aufbau

Die ersten Ausbildungsbereiche decken die Stufen 1-4 und 4-8 und 8-11 (21 System) bzw. jenen der Stufen 1 -  8 (13 Stufen) ab.

Die Grundausbildung ist annähernd gleich, ist jedoch im Teil 1 mehr mit ovatischen Inhalten gefüllt, im Teil 2 mehr mit bardischen Inhalten und im Teil 3 mehr mit druidischen Inhalten.

2. Grad (Stufen 12-18 bzw. 9-12)

Danach erfolgt die Spezialisierung in den Ovaten, Barden und Druiden.

Ovaten: Geschichten, Sagen, Orakel, Philosophie, Kräuterkunde

Barden: Gedichte, Musik, Künste, Diskussionen, Verteidigungskünste

Druiden: Rituale, Traditionen, Wissenschaft, Heilungen, Führen

3. Grad (Stufen 19-21 bzw. 13)

Studium und eigene Arbeiten, Entwickeln und Erforschen von Grundlagen, Lehren, praktische Arbeiten, Gemeinschaft



Zielbildungen (Ovate, Barde, Druide, Lorddruide)

Ovate:



Barde:



Druide:



Lorddruide: Nach den Maßgaben des Orders of white oak.

Regeln



Hier folgen einige Regeln für das Erarbeiten der Lektionen:

Die allgemeinen Lektionen für BEIDE Geschlechter tragen keinen besonderen Vermerk (M bzw W) .


Überschriften der Lektionen

Die Überschriften geben an:

LektionNr - Fach - Sparte/Religion - Betreff/Teilbereich - Stichwort


Zum Inhalt:


A) Die Lektionen sind stets allein zu bearbeiten und zu erarbeiten. Hilfsmittel wie Internet Bücher etc. sind gewünscht - sofern sie der fachlichen Beantwortung dienen. Eine Antwort soll PERSÖNLICH bleiben (d.h. nicht nur aus Quoten bestehen)

B) Rückfragen an den Lehrer KÖNNEN beantwortet werden, MÜSSEN aber nicht.

C) Die Beantwortung erfolgt von Seiten des Schülers per Posting und zwar möglichst komplett

D) es steht eine Bearbeitungszeit von einer Woche zur Verfügung.

E) Die Korrektur bzw. Bewertung von Seiten des Lehrers kann auch mit Gegenfragen einher gehen, auch ist eine Beantwortungszeit von 1 Woche und einem Tag üblich.

F) Es gibt KEINE Noten, sondern nur Hilfen oder Bemerkungen.

G) Die Lektionen sind vertraulich! Eine Weitergabe nach Außen oder zu Dritten wird als Vertrauensbruch bewertet (siehe Copyright).

H) Eine Aufgabe gilt als gelöst, wenn dies der Lehrer entscheidet.

I) Es können gezielt Fragen gestellt werden die unsinnig erscheinen oder gar als falsch erkannt werden (sollen). Dennoch wurde jede Lektion gewissenhaft erarbeitet.

J) Die Lektionen haben unterschiedlichen Schwierigkeitsgrad! Der Lernfortschritt ermisst sich auch an der Art der Erarbeitung und an der Art der Geschicklichkeit im Losen! Sollte eine Lektion zu schwer sein, so sollte man Teillösungen bieten können!

K) Jede Lektion kann bis zur Lösung - auch beim Überspringen der Lektion - beliebig wiederholt werden!



!! Die Aufgaben UNSERER Schüler sollten in der Rubrik "Leitung - Lösungen und Berichte X_NAME_X" eingetragen werden. Es gilt hierbei das Passwort des Schülers - Rückfragen beim Lehrer zum Passwort sind gewünscht!

Viel Spaß beim Lernen. Wer diese Lektionen ernsthaft erarbeitet, zieht bestimmt seinen Nutzen daraus.


Machasolas aka Seelensplitter, Nemeton Quert-Chnó im Jahr 2018

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